Essenzielle Hautpflege-Routinen für jeden Hauttyp
- Bea Bencsik
- 28. Dez. 2025
- 7 Min. Lesezeit
Die richtige Hautpflege ist gar nicht so einfach. Wenn wir unseren Hauttyp nicht kennen, wählen wir möglicherweise die falschen Gesichtspflegeprodukte und behandeln unsere Haut falsch.
Die Welt der Reinigungsprodukte, Seren und Feuchtigkeitscremes kann überwältigend sein, doch alles beginnt mit einem einfachen Schritt: den eigenen Hauttyp kennen. Wir erklären die fünf Haupthauttypen und entwickeln für jeden eine individuelle Pflegeroutine.
Normale Haut:
Ausgeglichen, rein und unempfindlich gegenüber Irritationen. Sie haben eine Haut, um die wir Sie alle beneiden! Erhalten Sie Ihr Gleichgewicht und unterstützen Sie die allgemeine Hautgesundheit mit vorbeugender Pflege.
Eigenschaften: Keine starke Fettigkeit oder Trockenheit.
Hauptziele: Das Gleichgewicht erhalten und die allgemeine Hautgesundheit durch vorbeugende Maßnahmen unterstützen.
Deine Routine:
Reinigung: zweimal täglich mit einem milden, nicht schäumenden Reinigungsprodukt.
Schrubber: 1-2 Mal pro Woche.
Feuchtigkeitspflege: Verwenden Sie eine leichte, feuchtigkeitsspendende Creme. Schützen Sie Ihre Haut mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 vor Sonnenschäden .
Serum: Als zusätzlichen Schritt können Sie die Haut mit einem Serum behandeln, um sie aufzuhellen, mit Feuchtigkeit zu versorgen oder zu glätten.
2. Der ölige Hauttyp:
Fettige Haut ist einer der häufigsten Hauttypen – und gleichzeitig einer der am meisten missverstandenen. Überschüssiges Öl kann zwar zu Glanz, verstopften Poren und Unreinheiten führen, hat aber auch Vorteile, wie z. B. eine langsamere Faltenbildung und eine natürlich hydratisierte Haut. Der Schlüssel zur Pflege fettiger Haut liegt nicht darin, sie auszutrocknen, sondern sie mit der richtigen Hautpflege im Gleichgewicht zu halten.
Merkmale: Vergrößerte Poren, anhaltender Glanz, insbesondere in der T-Zone, und eine Neigung zu Mitessern und Pickeln.
Hauptziele: Regulierung der Talgproduktion, Reinigung der Poren und Aufrechterhaltung der Hautfeuchtigkeit.
Ihre Routine:
Reinigung: Verwenden Sie ein mildes Gel oder einen Schaumreiniger mit Inhaltsstoffen wie Salicylsäure (hilft, die Poren zu befreien), Niacinamid (reguliert die Talgproduktion) oder Teebaumöl (beruhigend und antibakteriell). Reinigen Sie Ihr Gesicht zweimal täglich – morgens und abends – um Schmutz, Schweiß und überschüssiges Öl zu entfernen. Vermeiden Sie jedoch übermäßiges Reinigen, da dies die Haut reizen kann.
Gesichtswasser: Ein Gesichtswasser verfeinert die Poren und entfernt Reinigungsrückstände. Verwenden Sie es ein- bis zweimal täglich, je nach Hautverträglichkeit. Für fettige Haut eignen sich besonders alkoholfreie Produkte sowie Gesichtswasser mit AHAs oder BHAs für ein sanftes Peeling.
Serum: Seren transportieren Wirkstoffe direkt in die Haut und können die Talgproduktion deutlich regulieren. Hervorragende Inhaltsstoffe für fettige Haut: Niacinamid (reduziert Glanz und Rötungen), Zink (reguliert die Talgproduktion), Hyaluronsäure (spendet Feuchtigkeit, ohne zu beschweren). 1–2 Tropfen auftragen und sanft in die Haut einklopfen.
Feuchtigkeitscreme: Ja, die brauchst du unbedingt! Am besten wählst du ein ölfreies, nicht komedogenes Gel oder eine Feuchtigkeitscreme auf Wasserbasis. Hyaluronsäure ist dabei ideal – sie spendet Feuchtigkeit, ohne die Haut zu beschweren.
Sonnenschutz: (nur morgens) Er ist unerlässlich – auch bei fettiger oder zu Akne neigender Haut. Wählen Sie Sonnenschutzmittel, die:
Gel- oder flüssigkeitsbasiert
Matt oder „trockener Griff“
Nicht komedogen
Täglich als letzten Schritt Ihrer Morgenroutine anwenden.
Wöchentliche Behandlungen – Peeling und Masken:
Peeling (1–2 Mal pro Woche): Chemische Peelings sind in der Regel besser als aggressive Peelings; Salicylsäure (BHA) dringt in die Poren ein; Glykol- oder Milchsäure (AHA) verbessert die Hautstruktur. Zu häufiges Peelen kann die Haut fettiger machen, daher sollte es sparsam angewendet werden.
Tonmasken (einmal wöchentlich): Sie absorbieren überschüssiges Öl und helfen, die Poren zu verfeinern. Kaolin oder Bentonit eignen sich hervorragend; achten Sie darauf, dass die Maske nicht vollständig austrocknet und Risse bekommt.
3. Trockene Haut:
Trockene Haut kann sich gespannt, rau, schuppig und manchmal sogar juckend anfühlen. Ihr fehlt oft Feuchtigkeit und natürliche Öle, wodurch sie fahl und unangenehm wirken kann – besonders in den kälteren Monaten oder nach der Reinigung. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Hautpflege und etwas Konsequenz kann trockene Haut wieder weich, geschmeidig und gesund aussehen.
Merkmale: Ein Spannungsgefühl, raue oder schuppige Textur, Mattheit und deutlicher sichtbare feine Linien.
Hauptziele: Feuchtigkeit wiederherstellen, die Hautbarriere reparieren und die Feuchtigkeit einschließen.
Ihre Routine:
Sanfte Reinigung: Morgens und abends anwenden! Die cremige, milchbasierte Reinigung ist dank feuchtigkeitsspendender Inhaltsstoffe wie Glycerin, Ceramiden und Hyaluronsäure ideal für Ihre Haut. Tipp: Waschen Sie Ihr Gesicht mit lauwarmem – nicht heißem! – um weitere Austrocknung zu vermeiden.
Feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser oder Serum: Es spendet der Haut direkt nach der Reinigung Feuchtigkeit und bereitet sie optimal auf die nachfolgende Pflege vor. Sanft mit den Händen in die Haut einklopfen. Beste Inhaltsstoffe: Hyaluronsäure, Panthenol, Aloe vera, Rosenwasser.
Serum für intensive Feuchtigkeitspflege: Es spendet konzentrierte Feuchtigkeit und nährt die Haut. 1–2 Tropfen auf die noch leicht feuchte Haut auftragen. Wählen Sie Seren mit Hyaluronsäure, Niacinamid und Peptiden.
Reichhaltige Feuchtigkeitspflege: Dieser Schritt ist für Ihre Haut besonders wichtig. Eine gute Feuchtigkeitscreme schließt die Feuchtigkeit ein und schützt die Hautbarriere. Achten Sie auf Inhaltsstoffe wie Ceramide, Sheabutter, Squalan und natürliche Öle. Verwenden Sie abends eine reichhaltigere Creme und morgens bei Bedarf eine etwas leichtere.
Gesichtsöl: Bei extrem trockener Haut kann die Anwendung von Gesichtsöl Wunder wirken. Geben Sie ein paar Tropfen über Ihre Feuchtigkeitscreme, um die Pflege einzuschließen. Empfehlenswert sind Jojobaöl, Arganöl und Hagebuttenöl.
Sonnenschutz: Nur morgens! Auch trockene Haut benötigt täglich Sonnenschutz. Am besten eignen sich Cremes oder Feuchtigkeitscremes mit mindestens Lichtschutzfaktor 30.
Wöchentliche Behandlung:
Sanftes Peeling: 1-2 Mal pro Woche. Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen, aber zu häufiges Peelen kann die Trockenheit verschlimmern. Verwenden Sie milde chemische Peelings wie Milchsäure oder PHA.
Feuchtigkeitsspendende Gesichtsmasken: 1-2 Mal pro Woche. Verwöhnen Sie Ihre Haut mit einer intensiv feuchtigkeitsspendenden Maske, um ihr Feuchtigkeit und einen strahlenden Teint zurückzugeben.
4. Mischhauttyp:
Die Pflege von Mischhaut kann manchmal etwas knifflig sein. Ein Teil des Gesichts – meist die T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) – kann ölig und glänzend wirken, während sich andere Bereiche normal oder trocken anfühlen. Das Geheimnis der richtigen Pflege für Mischhaut liegt in der Balance : die Talgproduktion regulieren, ohne der Haut Feuchtigkeit zu entziehen. Mit der passenden Pflegeroutine kann Mischhaut rein, glatt und gesund aussehen.
Merkmale: eine ölige oder glänzende T-Zone, normale bis trockene Wangen, gelegentliche Hautunreinheiten in öligen Bereichen, Trockenheit oder Spannungsgefühl in anderen Bereichen.
Wichtigstes Ziel: Ausgewogenheit. Es gilt, zwei unterschiedliche Bereiche zu behandeln, ohne die Haut zu stark auszutrocknen oder zu befeuchten.
Ihre Routine:
Sanftes, ausgleichendes Reinigungsprodukt: Morgens und abends anwenden. Die Reinigung sollte überschüssiges Öl entfernen, ohne die Haut auszutrocknen. Achten Sie auf Gel- oder leichte Cremereiniger mit pH-neutraler Formel und Inhaltsstoffen wie Grüntee oder Glycerin. Tipp: Wenn sich Ihre Wangen nach der Reinigung gespannt anfühlen, ist Ihr Reinigungsprodukt möglicherweise zu aggressiv.
Leichtes Gesichtswasser: Ein Gesichtswasser reguliert die Talgproduktion und spendet leichte Feuchtigkeit. Beste Inhaltsstoffe: Niacinamid, Hamamelis (alkoholfrei), Hyaluronsäure.
Gezieltes Serum: Wählen Sie Seren mit Niacinamid (Ölregulierung + Barrierefunktion), Hyaluronsäure (Feuchtigkeitsversorgung ohne zu beschweren) und Centella Asiatica.
Leichte, aber wirksame Feuchtigkeitspflege: Wenn Sie auf Feuchtigkeitspflege verzichten, kann dies die Talgproduktion Ihrer Haut sogar anregen. Wählen Sie: Gel-Creme- oder Lotion-Texturen und nicht-komedogene Formeln.
Sonnenschutz (nur morgens): Täglicher Sonnenschutz ist unerlässlich für Ihre Haut. Wählen Sie leichte, nicht fettende Sonnenschutzmittel in Gel- oder Flüssigform mit mindestens Lichtschutzfaktor 30.
Wöchentliche Pflege:
Peeling: Hilft, verstopfte Poren zu befreien und trockene Stellen zu glätten. BHA (Salicylsäure) für fettige Hautpartien, sanftes AHA (wie Milchsäure) für trockene Hautpartien.
Multi-Masking: Eine der besten Techniken für Mischhaut ist das Multi-Masking . Tonmasken auf der T-Zone absorbieren überschüssiges Öl, Feuchtigkeitsmasken auf den Wangen pflegen trockene Haut.

Empfindliche Haut:
Empfindliche Haut reagiert leicht auf Produkte, Wetter und Umweltveränderungen. Sie kann jucken, brennen, stechen oder gerötet und gereizt sein. Bei empfindlicher Haut gilt: Weniger ist mehr.
Merkmale: Empfindliche Haut zeigt oft Rötungen oder Hitzewallungen, Brennen oder Stechen, trockene Stellen oder Spannungsgefühl, Reaktionen auf parfümierte oder aktive Produkte.
Wichtigste Ziele: Ziel einer Pflegeroutine für empfindliche Haut ist es , die Haut zu beruhigen, die Hautbarriere zu stärken und Irritationen zu minimieren . Weniger ist mehr, wenn es um empfindliche Haut geht.
Ihre Routine:
Besonders sanfte Reinigung: Achten Sie auf Creme- oder Lotionreiniger, parfüm- und sulfatfreie Formeln sowie Inhaltsstoffe wie Hafer-Extrakt oder Glycerin. Tipp: Mit lauwarmem Wasser und den Fingerspitzen reinigen – nicht schrubben.
Beruhigendes Gesichtswasser oder -spray: Ein beruhigendes Gesichtswasser kann Rötungen reduzieren und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Beste Inhaltsstoffe: Centella asiatica, Kamille, Aloe vera, Panthenol. Sanft in die Haut einklopfen.
Barriere-Reparatur-Serum: Seren für empfindliche Haut sollten die Haut stärken, nicht peelen. Wählen Sie Seren mit: Niacinamid (niedrige Konzentration), Ceramiden, Beta-Glucan.
Beruhigende Feuchtigkeitscreme: Feuchtigkeitspflege ist entscheidend, um empfindliche Haut vor äußeren Reizstoffen zu schützen. Achten Sie auf Inhaltsstoffe wie Ceramide, Sheabutter und Squalan. Eine einfache Formel mit wenigen Inhaltsstoffen ist am besten geeignet.
Mineralischer Sonnenschutz: Sonneneinstrahlung kann die Empfindlichkeit und Rötung der Haut verstärken. Empfohlen werden: Zinkoxid oder Titandioxid, parfümfreie mineralische Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher.
Wöchentliche Pflege:
Peeling: Nur minimal anwenden. Sehr milde Enzympeelings verwenden.
Beruhigende Gesichtsmasken: Verwenden Sie beruhigende Masken, um Rötungen zu reduzieren und die Hautbarriere zu stärken.
Zu Akne neigende Haut
Akneanfällige Haut ist mehr als nur Hautunreinheiten – oft gehen damit auch überschüssiges Öl, verstopfte Poren, Entzündungen und Empfindlichkeit einher.
Merkmale: Mitesser (Komedonen), entzündliche Pickel, übermäßiger Talg, Aknenarben. Die Verwendung zu aggressiver Produkte kann Akne verschlimmern, da sie Reizungen und eine erneute Talgproduktion verursacht.
Wichtigste Ziele: Ziel ist die Behandlung von Akne unter gleichzeitigem Schutz der Hautbarriere, um neuen Ausbrüchen vorzubeugen. Konsequente Anwendung ist entscheidend.
Ihre Routine:
Sanfter Schaum- oder Gelreiniger: Er entfernt Öl, Schmutz und Bakterien, ohne die Haut auszutrocknen. Morgens und abends anwenden. Achten Sie auf: Gelreiniger, Salicylsäure (niedrige Konzentration), Teebaum- oder Grüntee-Extrakt.
Klärendes Gesichtswasser: Verfeinert die Poren und reguliert überschüssigen Talg. Beste Inhaltsstoffe: Salicylsäure, Niacinamid, Hamamelis (alkoholfrei). Sparsam auftragen, insbesondere auf zu Unreinheiten neigenden Hautpartien.
Akne-Serum: Bekämpft Pickel gezielt, ohne die Hautbarriere zu schädigen. Wirksame Inhaltsstoffe: Salicylsäure, Azelainsäure, Niacinamid. Zur Vermeidung von Hautreizungen langsam anwenden.
Leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitscreme: Wählen Sie zwischen ölfreien oder gelbasierten Feuchtigkeitscremes mit nicht komedogenen Formeln.
Sonnenschutz (nur morgens): Er beugt Aknenarben und Hautreizungen vor. Die besten Sonnenschutzmittel für zu Akne neigende Haut sind Gel- oder Flüssigprodukte, die nicht komedogen sind und mindestens Lichtschutzfaktor 30 haben.
Wöchentliche Pflege:
Peeling-Pflege: 1-2 Mal pro Woche. Verwenden Sie BHA (Salicylsäure), vermeiden Sie übermäßiges Peelen, da dies Entzündungen verstärken kann.
Tonmaske: Einmal pro Woche eine Tonmaske verwenden, um überschüssiges Öl zu absorbieren und die Poren zu reinigen.
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